Event Trigger
Der Event Trigger-Block überwacht bestimmte Bedingungen oder Ereignisse und startet automatisch Workflows, wenn diese Bedingungen erfüllt sind – für reaktive und zeitgesteuerte Automatisierung.
Übersicht
Event Trigger ermöglicht reaktive Automatisierung, indem er kontinuierlich auf vordefinierte Ereignisse, Bedingungen oder Zeitpläne achtet. Wenn die Auslösebedingungen erfüllt sind, startet er automatisch den verbundenen Workflow und ermöglicht so proaktive und zeitnahe Reaktionen auf sich ändernde Situationen.
Ereignisüberwachung: Kontinuierliches Beobachten bestimmter Bedingungen oder externer Ereignisse
Bedingungsauswertung: Prüfen, ob die Auslösekriterien mit angemessener Empfindlichkeit erfüllt sind
Workflow-Aktivierung: Starten des verbundenen Workflows, wenn die Bedingungen erfüllt sind
Kontextübergabe: Bereitstellen relevanter Ereignisdaten für den ausgelösten Workflow
So funktioniert es
graph LR
A[Event Sources] --> B[Event Monitor]
B --> C{Trigger Condition?}
C -->|No| D[Continue Monitoring]
D --> B
C -->|Yes| E[Capture Context]
E --> F[Initiate Workflow]
F --> G[Execute Actions]Konfiguration
Auslösertyp
Die Art des Ereignisses oder der Bedingung, die überwacht werden soll:
- Zeitplanbasiert: Zeitintervalle, Cron-Zeitpläne oder bestimmte Daten
- Datenänderungen: Datenbankaktualisierungen, Dateiänderungen oder API-Antworten
- Externe Ereignisse: Webhooks, Nachrichtenwarteschlangen oder Drittanbieter-Benachrichtigungen
- Schwellenwertbasiert: Metriken, die vordefinierte Grenzwerte oder Bereiche überschreiten
Überwachungshäufigkeit
Wie oft auf Auslösebedingungen geprüft werden soll:
- Echtzeit: Sofortige Reaktion auf Webhooks oder Push-Benachrichtigungen
- Hohe Frequenz: Alle paar Sekunden oder Minuten für kritisches Monitoring
- Standard: Jede Stunde oder alle paar Stunden für Routineprüfungen
- Niedrige Frequenz: Täglich oder wöchentlich für nicht dringende Bedingungen
Auslösebedingungen
Spezifische Kriterien, die erfüllt sein müssen:
- Einfach: Einzelne Bedingung (z. B. neue E-Mail erhalten)
- Komplex: Mehrere Bedingungen mit UND/ODER-Logik
- Schwellenwert: Numerische Vergleiche (größer als, kleiner als, gleich)
- Muster: Textabgleich, Regex-Muster oder Inhaltsanalyse
Wartezeit (Cooldown)
Mindestzeit zwischen Auslöseaktivierungen, um Spam oder Überlastungssituationen zu verhindern.
Anwendungsfälle
- Alarmsysteme: Systemmetriken überwachen und Benachrichtigungen auslösen, wenn Schwellenwerte überschritten werden
- Inhaltsmoderation: Neue Beiträge oder Kommentare automatisch prüfen, wenn sie eingereicht werden
- Geschäftsprozesse: Genehmigungsworkflows auslösen, wenn Rechnungen bestimmte Beträge überschreiten
Beispiel-Workflow
[Event Trigger: New Support Ticket] → [Ticket Classification] → [Agent Assignment] → [Notification]Eine Automatisierung für den Kundensupport:
Auslöserkonfiguration:
- Support-E-Mail-Posteingang alle 2 Minuten überwachen
- Auslösen bei: Neue E-Mail an
support@company.com - Weitergeben: E-Mail-Inhalt, Absender, Zeitstempel
Workflow-Ausführung:
- E-Mail-Klassifizierung: Dringlichkeit und Kategorie bestimmen
- Agentenzuweisung: An das zuständige Teammitglied weiterleiten
- Benachrichtigung: Slack-Benachrichtigung mit Ticket-Details senden
- Antwort: Automatische Antwort mit Ticketnummer und geschätzter Reaktionszeit
Wartezeit (Cooldown): 30 Sekunden, um E-Mail-Threads korrekt zu verarbeiten
Best Practice: Legen Sie geeignete Überwachungshäufigkeiten fest, um Reaktionsfähigkeit und Ressourcenverbrauch in Einklang zu bringen. Verwenden Sie Wartezeiten (Cooldown-Perioden), um eine doppelte Verarbeitung zusammenhängender Ereignisse zu verhindern.
Wann dieser Block verwendet werden sollte
| Block | Verwendung |
|---|---|
| Event Trigger | Reaktive Automatisierung, die auf externe Ereignisse oder Zeitpläne reagiert |
| API | Anfrage-Antwort-Muster, bei denen externe Systeme Ihren Workflow aufrufen |
| Loop | Verarbeitung von Datenstapeln oder Wiederholung von Aktionen innerhalb eines einzelnen Workflows |